BÜRO BERLIN – EIN PRODUKTIONSBEGRIFF

digitales Archiv der Künstlerinitiative BÜRO BERLIN

In Arbeit – Launch: Frühjahr 2022

 

Inhaltliche Recherche und Konzeption:

Raimund Kummer, Ulrike Pennewitz
, Hermann Pitz

Digitalisierung und archivarische Konzeption: Ulrike Pennewitz

Gestalterische und technische Umsetzung: Nikolaus Baumgarten

Kontakt: kummer (@) raimundkummer.de, ulrike (@) ulrike-pennewitz.de


Seit 1978 hat das von den Künstlern Raimund Kummer, Hermann Pitz und Fritz Rahmann gegründete BÜRO BERLIN konsequent prototypische Projekte zur Entwicklung, Realisierung und Diskurs von Kunstwerken und innovativen Veröffentlichungsformen im Realraum, in Kollaborationen mit ca. 150 internationalen Künstler*innen, verwirklicht. Sie etablierten situationsbezogene, meist ephemere Kunstformen, deren Ziel es war, Produktion und Veröffentlichung des Kunstwerkes nicht voneinander zu trennen, sondern diese zusammen zu führen: „Die Produktionsbedingungen sind keine Begleitumstände, sie werden im Produkt sichtbar. Die Qualität eines Kunstwerks besteht wesentlich darin, die Struktur seines Zustandekommens nicht zu verbergen.“ (zit. aus: "dick, dünn", in: BÜRO BERLIN – Ein Produktionsbegriff, 1986)

 

Die in den späten 1970iger und 1980iger Jahren in West-Berlin und nach 1990 darüber hinaus realisierten Projekte wurden stetig in einem Archiv dokumentiert, das zum ersten Mal in einer Künstlerpublikation 1986 mit den bis dahin umgesetzten Projekten veröffentlicht wurde. Das Archiv versteht sich nicht als dokumentarische Ablage, sondern ebenso als Quelle der Inspiration und wurde von den Künstler*innen selbst veranlasst und umgesetzt. Das Archiv der Künstlerinitiative BÜRO BERLIN, die mit hoher Frequenz über 10 Jahre autonome und selbstorganisierte künstlerische Projekte im Stadtraum Berlin und darüber hinaus initiierte, soll vollständig digitalisiert, inhaltlich erschlossen und mit Texten, Videos, Grafiken und Bildern angereichert über die Webseite www.bueroberlin.berlin Open Access veröffentlicht werden – 40 Jahre nach der Initiierung des ersten Projektes im Jahr 1978.

 

Das Projekt wird finanziert durch Drittmittel der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

 


 

FRITZ RAHMANN VERZEICHNIS

 

 

Recherche und Konzeption: Ulrike Pennewitz


 

Kontakt: pennewitz(@)fritzrahmann.de
Informationsmanagement,
technische Bearatung & Umsetzung: A. Zeisberg

 

 

 

Grundlage des Verzeichnisses der künstlerischen Projekte und Werke Fritz Rahmanns bildet der dokumentarische Bestand im Nachlass, der in der Charlottenburger Wohnung des Künstlers Ende des Jahres 2006 für eine Sicherung dokumentiert wurde.

Das persönliche Künstler-Archiv Fritz Rahmanns konnte gemeinsam mit der Korrespondenz dem Künstlerarchiv der Berlinischen Galerie übergeben werden. Alle in der Wohnung befindlichen Werke konnten in das Künstlernachlassarchiv der Stiftung Kunstfonds, das sich in der Abtei Brauweiler / Pulheim befindet, gegeben werden. Weitere Werke Fritz Rahmanns befinden sich in öffentlichen sowie privaten Sammlungen wie der Nationalgalerie Berlin, dem Kunstmuseum Liechtenstein (Vaduz) und dem Albertinum (Dresden).
 

Mit einer Projektförderung der Stiftung Kunstfonds zur Erstellung eines Werkverzeichnisses konnte Mitte 2012 die Tiefenerschließung des dokumentarischen und künstlerischen Nachlasses begonnen und das Konzept eines Verzeichnisses entworfen werden. Das Fritz Rahmann Verzeichnis ging 2014 online und wird fortlaufend ergänzt und bearbeitet.